Purpose – Wie du deinen Job zur Leidenschaft machst

Purpose Banner Alex Kohl
Wenn du dich morgens dreifach motivieren musst um überhaupt aus den Federn zum kommen, dann läuft etwas falsch. Wenn es dir genau so geht, dann wird dir dieser Beitrag helfen dein Leben großartiger zu machen. Finde deinen Purpose!

Was bedeutet „Purpose“ überhaupt?

Frei aus dem Englischen übersetzt bedeutet Purpose so viel wie Zweck, Sinn, oder Ziel. Im Prinzip geht es also darum, etwas zu finden das du intrinsisch als DEINE AUFGABE wahrnimmst. Als deinen Beitrag zur Gesellschaft. Ein Tätigkeitsbereich für den du geboren wurdest. Etwas nur für die (klägliche) Gehaltszahlung am Monatsende zu machen ist kein Purpose.

Wenn du deinen Purpose gefunden hast, merkst du sofort eine Veränderung in deinem Leben. Du wirst dich nicht länger aktiv motivieren müssen. Die Kreativität wird dir aus jeder Pore tropfen und die notwendige Arbeit wird zum Vergnügen.
Also werde ich in Zukunft in der Sonne Wein trinken weil mir das am besten gefällt?

Der Gesellschaft einen Wert bringen

Natürlich muss dein Purpose für andere Menschen einen Wert bringen, wenn du ihn beruflich ausüben und dafür bezahlt werden willst. Das Klingt erstmal schwierig – ist es aber nicht. Du wirst schnell feststellen, dass in unserer Welt nach fast jeder Dienstleistung, oder Spezialisierung Nachfrage besteht. 

Ich will doch nicht mein Leben komplett auf den Kopf stellen…

Kleine Veränderung – Große Wirkung

Du musst nicht unbedingt nach Australien ziehen um deinen Purpose ausleben zu können. Oft machen schon kleine Veränderungen einen großen Unterschied. Ich werde diese anhand des Beispiels einer Marketingabteilung erläutern:

In unserer Marketingabteilung gibt es fünf Mitarbeiter. Einer von ihnen ist extrem Kreativ und liebt es zu Designen, mit Photoshop zu arbeiten und seine Vorstellungen in die Realität umzusetzen. Ein zweiter ist ein absoluter Zahlenmensch. Er arbeitet am liebsten alleine und ist läuft bei einer Korrelationsanalyse gerade erst warm. Die anderen drei Mitarbeiter sind Generalisten. Sie kommen sowohl mit Design, als auch mit Datenanalyse zurecht und finden Gefallen daran. Im Moment gibt es noch keine richtige Arbeitsteilung in unserer Marketingabteilung. Jeder arbeitet in jedem Teilbereich mit.

Stellen wir uns nun Mal vor welchen Impact es hätte, wenn der Zahlenmensch sich von früh bis spät mit Zahlen und Datenanalysen bzw. der Designer mit Photoshop und Corporate Design beschäftigen könnte. Die drei anderen Mitarbeiter arbeiten den „Spezialisten“ zu und beschäftigen sich mit allen anderen Belangen innerhalb der Abteilung. Nicht nur dass das Arbeitsklima und die intrinsische Motivation dieser Mitarbeiter um ein vielfaches steigen würde, ich traue mich auch zu wetten, dass der Output der gesamten Abteilung sprunghaft ansteigen würde.
Was man gern macht macht man eben gut.

Wie du deinen Purpose findest

Ich bin ein Freund von Listen und Verschriftlichung. Deshalb empfehle ich dir auch hierzu ein Blatt Papier zu nehmen, einen teilenden Strich in der Mitte zu ziehen und dir auf der einen Seite ein großes Plus und auf der anderen Seite ein großes Minus hinzumalen. 

Nun überlegst du dir was dir so richtig Spaß macht, was dich antriebt, was dir Kraft gibt. Das schreibst du dann auf der Plus-Seite auf. Auf der Minus-Seite notierst du was dich knapp ans Burn-Out bringt, was dir den letzten Nerv raubt und was du am liebsten bis zur Pensionierung aufschieben würdest. 

Jetzt hast du zu mindest schon deine Vorlieben und Abneigungen herausgefiltert. Du könntest diese nun noch nach Priorität reihen (die Tätigkeit, die dich am meisten aufbaut bekommt eine 1 – die die dich zwar noch aufbaut aber eher so LaLa bewertet wert bekommt eine 5). 

Im nächsten Schritt siehst du dir an, wie du deine am höchsten priorisierten Vorlieben in deinen (Arbeits-)Alltag integrieren kannst. Du solltest nach Möglichkeit den größten Teil deiner Zeit auf der Plus-Seite verbringen und nur in Ausnahmefällen Aufgaben auf der Minus-Seite selbst erledigen. Versuche diese eher zu delegieren, oder einfach wegzulassen. Eine Anmerkung zur Delegation: Deine Schwächen sind möglicherweise eines anderen Stärken. Scheue nicht davor zurück ein offenes Gespräch zu suchen, in dem jeder deiner Kollegen (bzw. Mitarbeiter) die Karten auf den Tisch legt und sagt, was er/sie gerne bzw. nicht gerne macht. 

Hast du das Erledigt kannst du die jeweiligen Aufgaben auf Personen verteilen die sie gerne machen. Vielleicht kannst du deinen Kollegen ja dafür eine Aufgabe abnehmen dir wiederum gut und ihm überhaupt nicht liegt abnehmen.

Purpose im Schnelldurchlauf

  1. Finde heraus was dir wirklich gefällt und dich antreibt
  2. Überlege dir, wie du mehr von diesen „Lieblingsaufgaben übernehmen kannst
  3. Überlege dir, wie du Aufgaben, die dich runter ziehen eliminieren kannst (Delegieren, Automatisieren)
  4. Beachte wie sich deine Produktivität, deine Motivation und dein Wohlbefinden steigern

About the author: Alex Kohl

Alex Kohl ist bereits in jungen Jahren in die Unternehmerkultur eingeführt worden. Durch seine umfangreiche Ausbildung sowohl im technischen, wie auch wirtschaftlichen Bereich hat er sich einen breiten Wissensstamm aufgebaut, welchen er im Rahmen dieses Blogs mit interessierten Lesern teilen möchte. Mails an: ak@alexkohl.com - Instagram: alexkohl_com

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